Aufrüsten für Wahl der Arbeiterkammer. Startschuss / FSG-Plakatkampagne für Präsident Markus Wieser. Programmarbeit der NÖAAB-Kandidaten für die Wahl.

Erstellt am 28. Januar 2014 (07:00)
NOEN, Resch
Markus Wieser, Präsident der NÖ Arbeiterkammer: »Beurteilen jede Regierung danach, was sie für die Interessen der Arbeitnehmer macht.« Foto: Resch
Von Martin Gebhart

„Wir halten es da wie der Herr Landeshauptmann. Wir arbeiten bis zum Schluss und werden den Wahlkampf sehr kurz halten.“ Christian Farthofer, Landesvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) sieht sich noch lange nicht im Wahlkampf für die Wahl der NÖ Arbeiterkammer im Mai.

Auch wenn die FSG in der Vorwoche eine Kampagne für ihren Präsidenten Markus Wieser gestartet hat. Dennoch: Die Wahlkampftöne sind überall hörbar.

„Die Intensivphase des Wahlkampfs beginnt erst Ende März“

Der Slogan der Kampagne: „Menschen sind keine Maschinen“. Mit diesem Satz war Markus Wieser vor wenigen Wochen in seine Präsidentschaft gestartet, rund um diesen Satz wurde auch ein Werbespot gedreht. Farthofer will mit der FSG damit Wieser in seiner Präsidentschaft unterstützen. Nachsatz: „Die Intensivphase des Wahlkampfs beginnt erst Ende März.“

NOEN, Resch
x
Bei der Präsentation erläuterte Markus Wieser auch, was ihm am neuen Programm der Bundesregierung missfällt: Teilweise fehlen die Zeiträume, wann etwas umgesetzt werden muss, teilweise sei die Finanzierung ungeklärt.

Und ihm gehen Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuern ab. Das Bonus-Malus-System für Betriebe, die ältere Arbeitnehmer auf die Straße setzen, sage ihm grundsätzlich zu, allerdings sei auch noch vieles zu wenig konkretisiert worden.

Programmarbeit des NÖAAB für die Wahl

In der Vorwoche fanden sich auch die VP-Arbeitnehmervertreter (NÖAAB und FCG) zusammen. Dabei wurde von Landesobmann Wolfgang Sobotka, AK-Vizepräsident Franz Hemm und FCG-Obmann Alfred Schöls der Startschuss zur Programmarbeit der Kandidaten gegeben: „Unser Programm wird ausschließlich von unseren 220 Kandidaten erarbeitet.“

Im März soll dann das Ergebnis im Rahmen einer Programmklausur präsentiert werden. Man werde Forderungen und Maßnahmen für die Arbeitnehmer im Land ausformulieren.

Die Wahlen sind natürlich auch im Vorstand der AK zu spüren. So gab es zuletzt einen Schlagabtausch über Werbekosten zwischen NÖAAB und FSG.