Sobotka will nicht Bundespräsident werden. Der Waidhofener werde bei der nächsten Hofburg-Wahl nicht kandidieren. Er will bis zum Ende der Periode Nationalratspräsident bleiben.

Von NÖN-Redaktion, APA. Erstellt am 10. Februar 2020 (14:34)
Wolfgang Sobotka.
Philipp Grabner

Der nächste Bundespräsident wird nicht Wolfgang Sobotka heißen. Zumindest nahm sich der Waidhofner gerade selbst für das höchste Amt im Staat aus dem Spiel: Er plant nicht, wie immer wieder spekuliert worden war, bei der nächsten Hofburg-Wahl anzutreten. 

Seine Funktion als Nationalratspräsident wolle Sobotka bis zum Ende der Legislaturperiode ausfüllen, womit sich eine Kandidatur ausschließe, erklärte er im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus". 

Sobotka war zwischen 1998 und 2016 Landesrat in Niederösterreich und von 2009 bis 2016 außerdem Landeshauptmann-Stellvertreter. Von 2016 bis 2017 war der ehemalige Bürgermeister von Waidhofen/Ybbs Innenminister.