NÖAAB – voll auf Touren. Die geschäftsführende NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister präsentierte am Mittwoch in gemütlichem Rahmen auf der Terrasse der „Seedose“ die Ergebnisse der Sommertour durch Niederösterreich.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 16. September 2020 (12:32)
Die Bilanz der NÖAAB-Sommertour präsentierte die geschäftsführende NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister mit ihrem Team – Betriebsgruppenreferent Gregor Zehetgruber, Landesgeschäftsführerin Sandra Kern, Pressesprecherin Silvia Hraby und Organisationsreferentin Lena Stöger.
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Dabei besuchte sie alle geplanten Bezirke, legte 4.000 Kilometer zurück und traf auf 1.200 Personen. „Das war extrem spannend, ich habe viele neue Sichtweisen kennengelernt, auf die ich als Einzelperson nicht gekommen wäre“, betonte sie. Geplant wäre der Start bereits gleich im März nach ihrem Dienstantritt als geschäftsführende NÖAAB-Landesobfrau gewesen, durch den Corona-Lockdown bedingt hätte man erst im Sommer gestartet und dennoch das Programm durchgezogen. 15 Fokusrunden, 15 Betriebsbesuche, je fünf Besichtigungen von Bildungs- und Pflegeeinrichtungen zählten ebenso dazu wie sechs Gespräche mit Vertretern des öffentlichen Dienstes und verschiedener Körperschaften.

Rund 70.000 Mitglieder hat der NÖAAB. „Er wird zunehmend weiblich und es stoßen immer mehr Junge hinzu. Wir sind sehr digital unterwegs“, freute sich Teschl-Hofmeister. Bereichernd sei es, auch die weiblichen Sichtweisen in die Arbeit einfließen zu lassen, ebenso aber auch das vernetzte Denken der Jugend.

Flexibilisierung der Arbeitswelt wichtiges Thema

Gerade der Corona-Lockdown hätte gezeigt,  wie mobiles Arbeiten funktionieren kann. Außerdem sei ihr klar aufgefallen, dass neben Karriere gerade bei der jungen Generation Vereinbarkeit von Beruf und Freizeitgestaltung einen immer größeren Platz einnehmen. Eine Flexibilisierung der Arbeitswelt sei daher ein nicht außer Acht zu lassendes Thema. Es brauche daher klare Rahmenbedingungen, um Fragen wie „Wie geht man mit Überstunden, Pausen oder auch Arbeitsunfällen im mobilen Arbeiten“ um.  „Ich hatte hier sehr viele Gespräche mit Betriebsräten aus unterschiedlichen Branchen. Wir brauchen hier auf jeden Fall individuelle Lösungen, angepasst an die jeweiligen Berufsgruppen“, manifestierte sie.

Ebenso müsste man unbedingt die Vereinbarkeit von Familie, sei es nun Kinderbetreuung oder auch Pflege von Angehörigen, miteinbeziehen.  „Wir müssen daher bestrebt sein, die Jobs in den Regionen zu halten“, untermauerte die geschäftsführende NÖAAB-Landesobfrau.

Flexibilisierung, Digitalisierung, Vernetzung und Wandel seien die Schlagworte der Zukunft, auch wenn es nicht von heute auf morgen gehen würde, lautet das Resümee von Teschl-Hofmeister.