Bildung: Sobotka hat ÖAAB-Vorsitz. NÖ leitet die VP-interne Debatte über das Bildungssystem. Gerade in der ÖVP hatte die Bildungsdebatte nach der Regierungsbildung für einigen Gesprächsstoff gesorgt.

Erstellt am 04. März 2014 (08:00)
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Wolfgang Sobotka: Vorsitz im bundesweiten Bildungs-Arbeitskreis. Foto: zVg

Die westlichen Bundesländer hatten die Gesamtschule in Zusammenhang mit Modellregionen in die Diskussion geworfen, der Osten – speziell NÖ – äußerte seinen Unmut über die Debatte.

Erstes Ziel: Einheitliche Begriffe definieren

Jetzt hat der ÖAAB im Vorstand beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Bildungssystem zu installieren, die noch heuer Ergebnisse liefern soll. ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner: „Wir werden den ideologischen Dogmen fundierte Expertisen entgegenhalten.“

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Den Vorsitz der Arbeitsgruppe übernimmt Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, Landesobmann des NÖAAB. Er will zuerst klären, dass gemeinsam einheitliche Begriffe in der Diskussion verwendet werden.

„Im Miteinander mit Experten neue Perspektiven erarbeiten“

Und: „Wir werden uns nicht nur intensiver miteinander abstimmen, sondern vor allem im Miteinander mit Experten neue Perspektiven erarbeiten. Praktisch alle Experten sehen den engagierten und motivierten Lehrer als Dreh- und Angelpunkt eines erfolgreichen Bildungssystems an.“

Dass Sobotka bei diesem Thema Gas gibt, hatte er zuletzt bei verschiedenen Diskussionen bewiesen. Unter anderem mit scharfer Kritik am Umgang mit den Pisa-Ergebnissen. „Ich halte das Thema Bildung für so entscheidend, dass man da unbedingt etwas machen muss.“ Dass sich der ÖAAB darum kümmert, ist für ihn klar: „Es geht um unsere Klientel.“