Van der Bellen mit Briefwahl auch in NÖ vorne. Die Briefwähler haben den Stichwahlausgang auch in Niederösterreich "gedreht": Mit Auszählung der Wahlkarten war im Montagabend veröffentlichten Ergebnis nicht mehr Norbert Hofer (FPÖ), sondern Alexander Van der Bellen mit 50,7 Prozent Erster.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 05. Dezember 2016 (21:51)
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Damit hat der gewählte Bundespräsident in sechs Bundesländern die Mehrheit erobert.

Etwas mehr als 100.000 Niederösterreich stimmten per Briefwahl ab - und wählten zu fast zwei Dritteln (63,3 Prozent) Van der Bellen. Damit kam er über die 50er-Marke - während Hofer von 50,8 auf jetzt 49,3 an Stimmenanteil verlor.

Auch Salzburg hat sich mit Auszählung der Briefwahl von Hofer zu Van der Bellen "gedreht". Bei der aufgehobenen Stichwahl im Mai waren diese beiden Länder auch inklusive Briefwahl noch "blau".

"Blau" bleiben werden das Burgenland und Kärnten - deren Ergebnisse inklusive Briefwahl noch nicht veröffentlicht wurden. In diesen beiden Ländern liegt Hofer so weit vorne - im Burgenland bei 59,57, in Kärnten bei 56,55 Prozent -, dass Van der Bellen dies mit den Wahlkartenstimmen nicht aufholen kann. Auch die Steiermark ist nicht "gekippt" mit der Briefwahlauszählung, sie ist damit das dritte Land, in dem der Wahlverlierer Hofer die Mehrheit hat.

In Tirol ist die Briefwahlauszählung noch nicht beendet, die Bezirkswahlbehörde Innsbruck-Land wird sie erst morgen abschließen. In Tirol war Van der Bellen aber, wie in Oberösterreich, Wien und Vorarlberg auch schon am Sonntagabend Erster.