Gemeinsam für die Regionen

Erstellt am 29. November 2018 | 13:38
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: Am Podium: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (zweite von links) mit ORF-Moderator Tim Cupal, Gastgeber und EU-Parlamentarier Lambert van Nistelrooij und Ausschuss-der-Regionen-Präsident Karl-Heinz Lambertz (von links) beim 10. Innovation Summit im EU-Parlament in Brüssel
 
Foto: NLK / Reinberger
Im Europaparlament hat Niederösterreich einmal mehr Europas Regionen zusammengebracht – um gemeinsam für Europas Regionalförderung zu kämpfen.
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Für Innovationen, für Umwelt, für Forschung und noch mehr – dafür „brauchen wir die Regionalförderung“. Und dafür „brauchen wir sie auch weiter“. Sagt Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Und hat mit ihrer 2016 gestarteten Initiative „Regions4Cohesion“, also kurz: „Regionen für Regionalpolitik“, am Mittwoch zum Regionengipfel ins EU-Parlament gebeten. Der sollte vor allem eines klarstellen: Auch im nächsten EU-Budget, das ab 2021 gelten und „so früh wie möglich“ beschlossen werden soll, müssen Europas Regionen gefördert werden.

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Beim Arbeitsfrühstück vor dem Regionengipfel: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn und Niederösterreichs ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas (von rechts).
Foto: NLK / Reinberger

Und zwar alle, „nicht nur die weniger entwickelten“. Und das auch nicht mit weniger als den 161,57 Millionen, die etwa Niederösterreich aktuell in der bis 2020 laufenden Budgetperiode für regionale Projekte aus regionalen EU-Fördermitteln bekommt. Unterstützt wird die niederösterreichische Initiative auch von Europas Ausschuss der Regionen mit dessen „Cohesion Alliance“.

Die saß beim Regionengipfel in Brüssel mit am Tisch – wie rund 200 Teilnehmer aus 21 Mitgliedsstaaten und zwölf Regional- und EU-Politiker von Nordirland bis zur Lombardei und vom slowakischen Bratislava bis zum schwedischen Västerbotten. Johanna Mikl-Leitner, die gemeinsam mit EU-Landesrat Martin Eichtinger in Brüssel auch auf Europas Haushaltskommissar Günther Oettinger, Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn und (Nieder-)Österreichs EU-Parlamentarier traf: „Was wir jetzt brauchen, ist eine klare Perspektive.“ Und: „Ausreichende Mittel für die Regionen!“

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Auf gute Zusammenarbeit: Lambert van Nistelrooij, Johanna Mikl-Leitner und Karl-Heinz Lambertz
Foto: NLK / Reinberger