NÖ-Ministerin eröffnete Training im Heeressportzentrum

Sportler nahmen die Vorbereitung auf Wettkämpfe wieder auf. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner machte sich vor Ort ein Bild von ihrem Training.

NÖN Redaktion Erstellt am 23. April 2020 | 14:35
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Im Heeressportzentrum in der Südstadt ist das Training wieder angelaufen. Eröffnet hat die sportlichen Aktivitäten nach der Corona-Pause Verteidigungsministerin Klaudia Tanner persönlich.

Dabei sah sie etwa den für Olympia 2021 qualifizierten Sportlern Lukas Weißhaidinger, Lemawork Ketema und dem Paralympioniken Andreas Onea bei ihren Übungen zu. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass wir heute einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Normalität gehen können mit der Wiedereröffnung der Sportstätten in der Südstadt. Selbstverständlich ist die Gesundheit unserer HeeressportlerInnen und Heeressportler unser größtes Anliegen und hat dementsprechend die höchste Priorität in der Gestaltung der Trainingsabläufe", versichert Tanner. Auch wenn nahezu alle sportlichen Großevents in diesem Jahr abgesagt wurden, sei es Sportler wichtig, regelmäßig zu trainieren, um damit ihre Vorbereitungen für die nächste Sportsaison machen zu können. "Schlussendlich sind ja über 50 Prozent der Qualifizierten für Olympia Angehörige des Bundesheeres", betonte Tanner.

Heeressportler Lukas Weißhaidinger zeigte sich erfreut über den Besuch der Ministerin: „Eine Ministerin zu Besuch beim Wurftraining, das ist für mich eine Premiere. Ich kann für die Unterstützung nur Danke sagen. Als Bundesheersportler habe ich einen sicheren Arbeitsplatz und eine fixe Einnahmequelle. Wie wichtig das ist, weiß ich nicht erst seit Coronavirus-Zeiten.“ 

Andreas Onea äußerte sich im Rahmen der Eröffnung folgendermaßen: „Auch ich möchte mich als Sportler beim österreichischen Bundesheer für die großartigen zur Verfügung gestellten Rahmenbedingungen im Bereich des Behindertensports bedanken, die uns dadurch geboten werden.“  

Medaillen-Regen für Sportler mit Unterstützung
des Bundesheeres

Durch die Unterstützung der Sportler konnte das Bundesheer bereits zum Gewinn zahlreicher Medaillen bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen und diversen Weltmeisterschaften beitragen. Unter anderem zählen dazu erfolgreiche Athleten wie Felix Gottwald (Nordische Kombination, 3x Gold, 1x Silber, 3x Bronze), Andreas und Wolfgang Linger (Rodeln Doppelsitzer, 2x Gold, 1x Silber), Dominik Landertinger ( Biathlon, 2x Silber 2x Bronze) oder Benjamin Karl (Snowboard- 1x Silber, 1x Bronze) im Wintersport, oder Roman Hagara und Hans Peter Steinacher (Segeln 2x Gold), Christoph Sieber (Windsurfen, 1x Gold), Thomas Zajac und Tanja Frank Segeln (1x Bronze), oder Ludwig Paischer (Judo, 1x Silber) im Sommersport.  

Bereits seit 1962 fördert der Bereich Heeressport den Leistungssport mit seinen zehn Leistungssportzentren in ganz Österreich. Derzeit sind auf diese Weise 280 Leistungssportler als Militärpersonen auf Zeit, sowie 20 Sportler mit besonderen Bedürfnissen als Vertragsangestellte des Bundesheeres und jährlich 150 Grundwehrdiener im Förderungsprogramm des Heeresportzentrums.