Lockdown für Ungeimpfte endet am Montag

Aktualisiert am 26. Januar 2022 | 14:43
Lesezeit: 2 Min
Quarantäne Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Liudmyla Guniavaia
Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte werden nicht mehr verlängert. Als Grund nennt der Kanzler, dass sich Omikron nicht auf die Spitalskapazitäten durchgeschlagen habe.
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Die Omikron-Welle ist noch nicht vorbei. Die Lage in den Spitälern habe sich aber vorerst entspannt, heißt es in einer Aussendung von Bundeskanzler Karl Nehammer. Der Lockdown für Ungeimpfte endet deshalb am Montag. Er werde am Freitag nicht mehr verlängert. 

„Unser oberstes Gebot ist, die Einschränkungen so gering wie möglich und nur so lang unbedingt nötig aufrechtzuerhalten. Der Lockdown für Ungeimpfte ist eine der strengsten Maßnahmen, die man setzen kann. Die Situation in den Spitälern erlaubt es uns, diesen nun zu beenden", sagt Nehammer. Gleichzeitig betont er, dass die Gefahr noch nicht vorbei und weiterhin Vorsicht geboten sei.

FPÖ NÖ kritisiert die Ankündigung

Die FPÖ NÖ zeigt sich verärgert über die Ankündigung der Bundesregierung, den Lockdown für Ungeimpfte zu beenden. „Die Menschen sind vollkommen zu Recht verärgert, weil die Regierung die Bevölkerung für dumm verkauft. Mit der Aufhebung des verfassungswidrigen Lockdowns ändert sich genau gar nichts“, meint Landes-FPÖ-Chef Udo Landbauer. Ungeimpfte werden weiterhin vom Handel, der Gastronomie, den Tourismusbetrieben und körpernahen Dienstleistern ausgeschlossen. „Der Lockdown für gesunde Menschen, die ungeimpft sind, endet also nur am Papier. Die gesundheitspolitische Sicherungshaft geht weiter“, meint Landbauer.