Vorbereitungen auf Massentests in NÖ laufen. Noch bis Weihnachten soll gesamte Bevölkerung (freiwillig) getestet werden. Geeignete Standorte dafür werden momentan gesucht. Die Drive-In-Teststraßen sollen dafür nicht verwendet werden, heißt es aus dem Büro der Gesundheitslandesrätin.

Von Lisa Röhrer und Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 24. November 2020 (16:23)
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Zuerst werden die Lehrerinnen und Lehrer getestet, dann folgen die Polizistinnen und Polizisten und noch vor Weihnachten soll es - auf freiwilliger Basis - Massentests für die gesamte Bevölkerung geben. Eine erste Beratung über die Vorgehensweise in den Bundesländern gab es zwischen den Ländern und dem Bund am Montag. "Damit ist der Startschuss gefallen", heißt es aus dem Büro der Landeshauptfrau. Momentan laufen die Gespräche weiter.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern steht man den Massentests hierzulande grundsätzlich positiv gegenüber. "Niederösterreich wird sich mit all seinen Erfahrungen aus der Testreihe der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Kindergartenpädagoginnen einbringen“, heißt es aus dem Büro der Landeshauptfrau.

Ein Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) informiert, dass die Bezirksverwaltungsbehörden gerade nach geeigneten Standorten für die Schnelltests suchen. An den Drive-In-Teststationen sollen die Testungen nicht durchgeführt werden.

Bundesheer hilft, Gemeinden wollen informieren

Bekannt ist außerdem bereits, dass das Bundesheer die Logistik der Massentests übernehmen soll und auch personell beim Abnehmen der Schnelltests unterstützen wird. Auch der Gemeindebund-Präsident und Grafenwörther Bürgermeister Alfred Riedl kündigte bereits Unterstützung der Kommunen und Städte an. "Wesentliche Aufgabe der Gemeinden wird die rasche und direkte Information der Bevölkerung über Durchführung und Ablauf der Tests vor Ort sein", sagt Riedl.

Sollte ein Test positiv sein, werde ein PCR-Test gemacht und auch das Contact Tracing in Gang gesetzt, informiert der Sprecher der Gesundheitslandesrätin.