Religion trifft Wissenschaft. Zum zehnten Mal wurden die Kardinal König-Gespräche in Gedenken an den niederösterreichischen Kardinal heuer veranstaltet.

Von Magdalena Binder. Erstellt am 29. August 2017 (02:02)
Wolfgang Zarl
Wissenschaftler und Theologe Johannes Huber beschäftigte sich mit der Frage: „Dürfen wir alles, was wir können?“ 

Kardinal König aus dem Pielachtal sei ein besonderer Niederösterreicher gewesen, der in der ganzen Welt zuhause gewesen sei. König sei weltoffen und bodenständig zugleich gewesen,  betonte der Landtagsabgeordnete Martin Michalitsch.

Die Gespräche zur Würdigung des Kardinals standen heuer unter dem Motto: „Mensch und Schöpfung“. So konnte dieses Mal als Vortragender der renommierte Theologe, Gynäkologe, Ethiker und Wissenschaftler Johannes Huber gewonnen werden. Er forscht am Beginn und am Ende des Menschen und stellte die zentrale Frage: „Dürfen wir alles, was wir können?“ So seien laut Huber früher Grenzen gesetzt worden, die heute täglich überschritten werden. 

Das Interesse bei der Jubiläumsveranstaltung in Kirchberg an der Pielach konnte im Vergleich zu den letzten Jahren nochmals gesteigert werden. Vor allem die Themenauswahl am Puls der Zeit hat sehr viel Zuspruch erhalten. Kardinal König sei der Diskurs zwischen Wissenschaft und Religion immer ein großes Anliegen gewesen. Schon jetzt suche man intensiv nach weiteren hochkarätigen Referenten, so Michalitsch.