Erstellt am 28. April 2015, 00:00

Die letzte Etappe. Dom der Wachau / In seiner letzten Sitzung hat Kuratorium 1,17 Millionen Euro für Renovierungsarbeiten beschlossen.

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Seit dem Jahr 2009 wird an der Renovierung der Pfarrkirche St. Veit in Krems, die auch Dom der Wachau genannt wird, gearbeitet. Bisher wurden 2,77 Millionen Euro in das Projekt investiert. Nun hat das Kuratorium in der Vorwoche in seiner letzten Sitzung ein weiteres Investitionsvolumen von 1,16 Millionen Euro freigegeben.

Landeshauptmann Erwin Pröll erläuterte nach der Sitzung, warum man sich so für den Dom der Wachau einsetze. Er sei von kunsthistorischer Bedeutung, da er einer der frühbarocken Bauten nördlich der Alpen sei. Weiters sei er die größte Stadtpfarrkirche der Diözese St. Pölten und liege dazu noch im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau.

Investitionsvolumen und Zeitplan unterschritten

Mit der neuen Investitionsetappe sind folgende abschließende Restaurierungsschritte an der Reihe: die acht Seitenkapellen des Langhauses und Klimamaßnahmen. Im Jahr 2016 soll das Projekt mit der Außenrenovierung abgeschlossen werden. Das ursprüngliche Investitionsvolumen von vier Millionen Euro wurde unterschritten, genauso wie der Zeitplan. Und: „Es werden 25 bis 30 Millionen Euro an Investitionstätigkeit im vor- und nachgelagerten Bereich ausgelöst“, so Pröll.

Bischof Klaus Küng betonte, dass viele Leute aus Krems und auch aus der Umgebung hierher kämen, weil der Dom der Wachau ein „Ort des Gebetes“ und ein „Ort der Seelsorge“ sei. Er sei dankbar dafür, wie schnell das Projekt realisiert worden sei.