Zwei Frauen als neue Uni-Räte. Industrie-Geschäftsführerin Michaela Roither und die Leiterin der Abteilung Wissenschaft des Landes Niederösterreich, Martina Höllbacher, werden von der Bundesregierung bestellt.

Erstellt am 21. Februar 2018 (09:43)
NOEN, Suzy Stöckl, Donau-Universität Krems

Die Donauuniversität Krems hat zwei neue Unirätinnen. Den entsprechenden Personalvorschlag hat Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann am Mittwoch im Ministerrat eingebracht. In Krems kommen demnach zwei Frauen für diese Funktion zum Zug.

Nach der offiziellen Liste des Bildungsministeriums handelt es sich dabei um die Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Niederösterreich, Magistra Michaela Roither, sowie um Magistra Martina Höllbacher, die Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich.

Bestellt bis Ende Februar 2023

Die neuen Unirätinnen wurde für die bevorstehende fünfjährige Funktionsperiode bestellt. Diese dauert von 1. März 2018 bis zu 28. Februar 2023. Insgesamt wurde von der Bundesregierung 59 der 140 Uniräte an den heimischen Hochschulen vorgeschlagen, 43 davon wurden zum ersten Mal ernannt.

Minister Faßmann betonte in einer Aussendung, dass mit der Auswahl der Uniräte das gesamte gesellschaftliche Spektrum von „fachlich qualifiziertem Personal“ abgedeckt werde. Die Universitätsräte sind neben dem Rektorat und dem Senat die leitenden Organe an den 22 österreichischen Universitäten und haben eine ähnliche Funktion wie Aufsichtsräte in Unternehmen. Der Frauenanteil in diesem Uni-Gremium muss 50 Prozent betragen. An den einzelnen Unis gibt es jeweils fünf bis neun Uniräte.