Prozess gegen Sandra Kern in St. Pölten vertagt. Der Prozess wegen grob fahrlässiger Körperverletzung gegen die Niederösterreichische ÖAAB-Geschäftsführerin Sandra Kern ist am Mittwoch am Bezirksgericht St. Pölten vertagt worden.

Von APA Red. Erstellt am 19. Juni 2019 (13:50)
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Symbolbild

Ein Gutachten über die Schwere der Verletzungen der zwei Opfer werde nun eingeholt, teilte eine Sprecherin mit. Kern wird vorgeworfen, im alkoholisierten Zustand mit ihrem Pkw einen Geisterfahrerunfall ausgelöst zu haben - wir hatten berichtet:

Sobald das entsprechende Gutachten fertiggestellt ist, werde die Verhandlung neu ausgeschrieben, erklärte die Gerichtssprecherin. Die ehemalige ÖVP-Bundesrätin Kern soll am 28. Dezember vergangenen Jahres mit ihrem Auto bei St. Pölten falsch auf die Kremser Schnellstraße (S33) aufgefahren sein. Dort prallte sie seitlich gegen einen entgegenkommenden Pkw, der Lenker und die Beifahrerin wurden verletzt.

Anfang Jänner kündigte die 47-jährige Hollenburgerin an, ihr Bundesratsmandat zurückzulegen. "Ich habe einen schweren Fehler gemacht, den ich zutiefst bedauere, für den ich mich aufrichtig entschuldigen möchte", hatte Kern in einer Aussendung mitgeteilt.