Ex-Ministerin Heinisch-Hosek erhielt hohe Auszeichnung des Landes NÖ

Erstellt am 26. September 2022 | 16:29
Lesezeit: 2 Min
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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner verlieh Ex-Ministerin und -Landesrätin Gabriele Heinisch-Hosek die Auszeichnung.
Foto: NLK/Pfeiffer
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner lobte die frühere Landesrätin und Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek als "sachlich versiert, menschlich einfühlsam und konsequent in der Arbeit". Von ihren SPÖ-Kollegen wird die 60-Jährige aus Guntramsdorf als "Kämpferin für Frauenrechte" gesehen.
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Die ehemalige Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ, frühere Landesrätin und Ministerin und nunmehrige Nationalratsabgeordnete, Gabriele Heinisch-Hosek, wurde ausgezeichnet: Sie erhielt das Silberne Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich. 

Heinisch-Hosek sei „eine Persönlichkeit, die vorangegangen ist, auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Funktionen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Sie habe die SPÖ-Abgeordnete immer als "sachlich versiert, menschlich einfühlsam, konsequent in der Arbeit, eloquent und kompromissbereit in der Diskussion" erlebt. 

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SPÖ-Landesparteivorsitzender Franz Schnabl und SPÖ-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig gratulierten Gabriele Heinisch-Hosek zum Ehrenzeichen.
Foto: SPÖ NÖ

Die Geehrte selbst sagte in ihren Dankesworten, dass sie "viele Chancen ergreifen und mithelfen konnte, viele Positionen durchzusetzen“. Für das politische Gestalten brauche es Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmaß, die Bereitschaft zu kämpfen, aber auch die Bereitschaft, Kompromisse zu schließen, meinte Heinisch-Hosek.

Gratulationen von Partei-Kollegen

Lobende Worte kamen für den Einsatz der 60-Jährigen auch aus den eigenen Reihen. SPÖ-Landesparteivorsitzender Franz Schnabl beschrieb Heinisch-Hosek als "unermüdliche Kämpferin für Frauenrechte". "Wir sind stolz darauf, eine derart engagierte Politikerin in unseren Reihen zu wissen", sagte der Sozialdemokrat.

Der SPÖ-Bezirksvorsitzende ihres Heimatbezirks, Hannes Weninger, bedankte sich ebenfalls bei der Politikerin und Ex-Lehrerin aus Guntramsdorf: „Mit großer Überzeugung setzt sie sich seit vielen Jahren unermüdlich für eine Vielzahl an Menschen ein, deren Stimme leider oftmals leicht überhört wird. Ein Herzensanliegen war es ihr nämlich, mit Vehemenz diesen Menschen, allen voran den Frauen in unserer Gesellschaft, eine starke Stimme zu verleihen.“