Erfolgreicher Start des Masterstudiums "Green Care". Mitte November startete das neue Masterstudium "Green Care" an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

Erstellt am 23. November 2012 (10:41)
NOEN, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.
Rektor Mag. Dr. Thomas Haase freut sich über das große Interesse am Masterstudium »Green Care«.
„Das Interesse am Masterstudiengang Green Care ist sehr groß, denn er stellt europaweit ein einzigartiges Bildungsangebot dar. Erstmals werden alle Initiativen sowie Aktivitäten aus Wissenschaft und Praxis im Bereich Green Care gebündelt als Masterstudium angeboten. Bekannte Beispiele für Green Care sind die tiergestützte Therapie, Care Farming und die Gartentherapie“, betonte Rektor Mag. Dr. Thomas Haase. „Die 16 StudentInnen kommen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern, wie der Landwirtschaft, der Medizin und dem sozialpädagogischen Bereich, das die vielfältigen Anwendungsbereiche von Green Care zeigt“, so Rektor Haase.
„Zu den Stärken des Masterlehrganges zählen die Verknüpfung von wissenschaftlichem Arbeiten und der praktischen Umsetzung in den Bereichen der Pädagogik, der Beratung und der Therapie mit Tieren und Pflanzen“, erklärte Lehrgangsleiterin Dipl.-Ing. Birgit Steininger. „Das Studium dauert sechs Semester und wird berufsbegleitend durchgeführt. Auch die Ausbildung zum/zur Lebens- und Sozialberater/in ist im Studienplan vorgesehen“, so Steininger.
 
Was ist Green Care?
Bei Green Care geht es darum, sowohl wirtschaftlich als auch sozial attraktive Alternativen zu konventionellen Maßnahmen im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung anzubieten.
Green Care steht für eine Vielzahl von Initiativen mit unterschiedlichen Zielen, Zielgruppen und Methoden. Allesamt bedienen sie sich der Natur als Arbeitsinstrument und versuchen mit Mitteln der Natur und im Einklang mit dieser das soziale, physische und psychische Wohlbefinden von Menschen zu unterstützen und zu fördern. Dabei werden die Bereiche Gesundheitsvorsorge, Medizin, Therapie, Arbeit und Pädagogik mit Landwirtschaft, Gärtnerei, Naturschutz und Tierhaltung verbunden. Bekannte Beispiele sind die tiergestützte Therapie (mit Kleintieren, Nutztieren oder Reittieren), Care Farming und die Gartentherapie.
Green Care kann man wörtlich als „grüne Pflege“ oder „grüne Behandlung“ übersetzen. Es handelt sich hierbei um einen Sammelausdruck für all jene Initiativen und Aktivitäten aus Wissenschaft und Praxis, die mit Hilfe von Natur, Tieren oder Pflanzen physische, psychische, pädagogische oder soziale Verbesserungen bei bestimmten Zielgruppen bewirken möchte. Die Förderung von Gesundheit, dem Wohlergehen und der Lebensqualität von Menschen steht dabei im Mittelpunkt.