Erwin Pröll zum "Großer Freund Sloweniens“ ernannt. Ex-Landeshauptmann Erwin Pröll zum Honorarkonsul von Slowenien ernannt. Botschafter lobte „exzellente“ Beziehungen zu NÖ.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 12. September 2017 (00:34)
NLK/Filzwieser
Sloweniens Botschafter Andrej Rahten mit Honorarkonsul Erwin Pröll. Gleichzeitig wurde das Honorarkonsulat von Slowenien in St. Pölten eröffnet.

Slowenien und Niederösterreich sind zwar Luftlinie 230 Kilometer entfernt. Emotional und auf persönlicher Ebene besteht aber eine sehr enge Beziehung, wie bei der feierlichen Ernennung von Erwin Pröll zum Honorarkonsul von Slowenien deutlich wurde. „Diese Beziehung zeigt, dass die Zusammenarbeit einer Republik mit einer Region wie Niederösterreich sehr tragfähig sein kann“, betonte Pröll.

Das haben auch viele Ereignisse in der Vergangenheit gezeigt. So waren 2014 auf Prölls Initiative Niederösterreichs Feuerwehren umgehend ausgerückt, als nach tagelangem Eisregen in Slowenien Hilfe gebraucht wurde.

"Wenn ich wieder fit bin, komme ich mit dem Rad"

Die Aufgabe von Pröll in seiner neuen Funktion ist es mitzuhelfen, die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Tourismus zwischen Niederösterreich und Slowenien zu intensivieren. 600 heimische Unternehmen betreiben Handelsbeziehungen mit der Nachbarrepublik.

Als „exzellent“ bezeichnete Sloweniens Botschafter Andrej Rahten an seinem letzten Arbeitstag die Beziehungen zwischen den Ländern: „Erwin Pröll war immer ein ganz großer Freund von Slowenien.“ Was den Ex-Landeshauptmann freute und zu einer Ansage verleiten ließ: „Wenn ich wieder fit bin, komme ich die 430 Kilometer mit dem Rad zu euch.“