Erster Staatspreis für exzellente Lehre an Unis. Sieben Uni-Lehrer werden mit dem erstmals vergebenen "Ars docendi - Staatspreis für exzellente Lehre an den öffentlichen Universitäten Österreichs" ausgezeichnet. Mit dem von Wissenschaftsministerium, Universitätenkonferenz (uniko) und Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ins Leben gerufenen Preis soll dem hohen Stellenwert der Lehre Rechnung getragen werden.

Erstellt am 23. Juni 2013 (10:57)

"Lehren ist eine Kunst", betonte Wissenschaftsminister Töchterle am Sonntag. Die Auszeichnung wird in fünf Fachkategorien vergeben und ist mit je 5.000 Euro dotiert. Mit der gleichen Summe wird die Umsetzung zweier besonders innovativer Lehrkonzepte gewürdigt, die an keine bestimmte Kategorie gebunden sind.

Im Bereich Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften setzte sich Konstanze Fliedl (Uni Wien) durch, im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Wolfgang Fellin (Uni Innsbruck), in der Medizin Thomas Wegscheider (Medizin-Uni Graz), in der Kategorie Wirtschaft/Recht Herbert Stocker (Uni Innsbruck) und in der Kunst/Musik Martin Hochleitner (Kunstuni Linz). Für innovative Lehrkonzepte wurden Helmi Vent (Mozarteum Salzburg) und Silke Meyer (Uni Innsbruck) ausgezeichnet.

Insgesamt wurden 98 Personen an 17 Universitäten von Studentenvertretern und Rektoren für die Auszeichnung vorgeschlagen. Die Auswahl traf eine Jury aus nationalen und internationalen Fachleuten.

Die Preisverleihung findet am 2. Juli statt. Künftig soll der "Ars Docendi"-Preis alle zwei Jahre vergeben werden.