Fahrplan für Schulreformen. VP-Landesrätin Schwarz hätte sich Konkreteres erwartet. Tauwetter zwischen Heinisch-Hosek und Schneeberger.

Erstellt am 10. Juni 2014 (08:34)

Als konstruktiv, aber auch konträr bezeichnete SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek ihr Treffen mit den Bildungslandesräten in Linz. Dort einigte man sich auf eine Expertenkommission und Themen, die nun abgearbeitet werden sollen. VP-Bildungslandesrätin Barbara Schwarz freute sich danach zwar, dass es nun eine Expertenkommission gibt. Sie wäre aber vom Gipfel in Linz gerne mit mehr Ergebnissen nach NÖ heimgekehrt.

Die Themen, die nun auf der Agenda stehen: die allgemeine Personalverwaltung, Postenbestellungen und Besetzungsauswahl, eine Verwaltungsreform, Schulbauten und die Schulautonomie. Es geht um das Vermeiden von Doppel- und Mehrgleisigkeiten sowie die Abschaffung von „Zettelwirtschaft“ und die Entflechtung von „Verwaltungsverstrickungen“.

Nächster Gipfel in NÖ

In die Expertisen wird auch das Finanzministerium eingebunden sein. Der Bund stellt vier Experten, die Länder sind ebenfalls mit vier Experten vertreten. Der nächste Gipfel findet dann im Herbst in NÖ statt.

Politisches Tauwetter gab es in den Bildungsfragen bei einer Eröffnung des Gymnasiums Zehnergasse in Wiener Neustadt. ÖVP-Landesklubobmann Klaus Schneeberger bot Ministerin Heinisch-Hosek an, in NÖ als dem größten Bundesland die Modellschule 2030 zu entwickeln. Heinisch-Hosek zeigte sich gesprächsbereit.