Weg mit der Tamponsteuer?. Das antworten die NÖ-Parteienvertreter auf die Frage, ob die Steuer auf Menstruationsprodukte sinken soll:

Von Anita Kiefer. Erstellt am 26. November 2019 (05:58)
Symbolbild
Elvira Koneva, Shutterstock.com

Ab 2020 senkt Deutschland die Steuer auf Menstruationsprodukte, nämlich von aktuell 19 auf sieben Prozent. Damit wird einer langjährigen Forderung von Kritikern Recht gegeben, die Frauen benachteiligt sieht, weil Menstruationsprodukte ja nicht freiwillig gekauft werden, sondern ein Muss sind. In Österreich hat sich SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek jetzt ebenfalls für eine Senkung der Steuer auf Menstruationsprodukte ausgesprochen.

Die Meinung der Parteienvertreter in NÖ dazu: SPNÖ-Frauensprecherin Elvira Schmidt schließt sich der Forderung ihrer Parteikollegin Heinisch-Hosek – wenig überraschend – an, ebenso die Grünen mit Frauensprecherin Silvia Moser und die NEOS mit Landessprecherin Indra Collini.

Bedeckt hielt sich die Landesorganisation der ÖVP-Frauen „Wir Niederösterreicherinnen“ unter der Führung von Landesrätin Petra Bohuslav auf NÖN-Anfrage. Man werde „die Entwicklung (in Deutschland, Anm.) aufmerksam verfolgen und diskutieren“.

Nur die Freiheitlichen können einer solchen Steuersenkung nichts abgewinnen. Das sei „Augenauswischerei“, so Frauensprecherin Vesna Schuster.