Waldhäusl: Keine Zugeständnisse für "Lehre und Asyl". Im Rahmen der Landesflüchtlingsreferenten-Konferenz betonte Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ), dass er beim Thema "Lehre und Asyl keinerlei Zugeständnisse" machen würde.

Von Sophie Seeböck. Erstellt am 05. Dezember 2019 (17:26)
Landesrat Gottfried Waldhäusl
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"Für mich ist klar, dass jemand mit einem negativen Asylbescheid unser Land zu verlassen hat, ob er nun eine Lehre begonnen hat oder nicht“, so Waldhäusl. „Es gibt keinen einzigen Grund, negativ Beschiedene mit aller Gewalt im Land zu behalten.“ Es gebe etwa 60.000 Asylberechtigte, die auf Arbeitssuche seien. "Darauf soll das Augenmerk gelegt werden“, meint der FP-Landesrat. 

Trotz Kritik beschloss der Budgetausschuss mehrheitlich einen ÖVP-Antrag, der sich Asylwerbern in Lehrausbildung befasste. Die Zustimmung der SPÖ, Grüne und NEOS erfolgte mit teils erheblichen Bedenken. Bis zum Beschluss im Plenum sollen weitere Gespräche geführt werden, die zu möglichen Änderungen führen können.