Landbauer soll Kickls Stellvertreter werden. Herbert Kickl übernimmt am Samstag das Ruder in der Bundes-FPÖ. Der NÖ-Landes-Chef der Freiheitlichen soll in die Riege der Stellvertreter Kickl gewählt werden.

Von NÖN Redaktion und APA . Erstellt am 17. Juni 2021 (11:48)
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Herbert Kickl (rechts) und NÖ-Landesparteichef Udo Landbauer (links)
APA/Hochmuth / FPÖ NÖ

Am Samstag geht in Wiener Neustadt der außerordentliche Bundesparteitag der FPÖ über die Bühne. Herbert Kickl soll dann zum neuen Bundesparteiobmann gewählt werden. Er löst Norbert Hofer in dieser Funktion ab, der, wie berichtet, infolge medial ausgetragener Streitereien über die Ausrichtung der Partei zurückgetreten war. 

Weil es ein außerordentlicher Parteitag ist, wird nicht der gesamte Vorstand neu gewählt. Allerdings wird die Funktion eines Stellvertreters, die bisher Herbert Kickl innehatte, neu besetzt: Übernehmen soll sie der NÖ-Landesparteichef Udo Landbauer. Die bisherigen Obleute Manfred Haimbuchner, Mario Kunasek, Harald Stefan, Marlene Svazek und Gernot Darmann bleiben. 

"Er hat das Herz am rechten Fleck. Freiheit, Heimat, Gerechtigkeit und Sicherheit in all ihren Facetten sind Werte, für die er nicht erst seit gestern, sondern sehr lange, ehrlich und konsequent eintritt", erklärte Kickl seine Entscheidung für Landbauer, der es wiederum als "große Ehre" sieht, "Seite an Seite mit Kickl arbeiten zu können". Er verweist jedoch auf die Wahl, die erst am Samstag erfolgt:  "Ich möchte dem Bundesparteitag allerdings nicht vorgreifen", meint er auf NÖN-Nachfrage. 

Landbauer will dazu beitragen, "die Freiheitliche Partei auf den Erfolgsweg zu führen" und "aus den Fängen dieser türkis-grünen Truppe zu befreien." "ÖVP und Grüne schicken eine Belastungswelle nach der anderen auf die Reise, neue Öko- und Fantasiesteuern sind schon wieder in Vorbereitung und auch im Asylbereich liegt vieles im Argen", meint der FPÖler.