"Wirte müssen nicht die Coronatests kontrollieren". Ab 18. Jänner soll der Besuch der Gastronomie mit negativem Coronatest-Ergebnis wieder möglich sein. Wie das im Detail laufen wird, hängt noch in der Luft. Aus dem Tourismus-Ministerium heißt es nun aber: Für die Kontrolle der Tests sind die Behörden zuständige. Diese Verantwortung den Gastronomen zu übertragen "wäre absurd".

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Dezember 2020 (17:42)
Symbolbild
bogdanhoda/Shutterstock.com

Wie das Freitesten für den Besuch von Geschäften oder Lokalen ab 18. Jänner im Detail aussehen und funktionieren soll, ist noch nicht klar. Das notwendige Verordnung der Bundesregierung fehlt dazu noch. 

Aus dem Landwirtschafts- und Tourismus-Ministerium heißt es aber schon jetzt: "Es wurde bereits klargestellt, dass die Kontrolle auf negative Coronatests nicht Aufgabe der Gastronomen sein wird."

Während es beispielsweise bei Veranstaltungen oder in der Hotellerie kein Problem sein sollte, den negativen Coronatest beim Einchecken vorzuweisen, stellt sich die Situation in der Gastronomie gänzlich anders dar. Die Aufgabe der Kontrollen obliegt in Lokalen den zuständigen Gesundheits- und Bezirksbehörden, heißt es aus dem Ministerium von Elisabeth Köstinger. Sollten die Behörden Unterstützung brauchen, könnten sie die Polizei darum ersuchen, Stichproben durchzuführen. Diese Verantwortung den Wirten zu übertragen, "wäre absurd", heißt es in einer Aussendung. 

Appelliert wird aber auch an die Eigenverantwortung aller, nur mit negativem Test ab 18. Jänner Gasthäuser oder Cafés aufzusuchen.