Ehrenamtliche Mitarbeiter kehren in Pflegeheime zurück. Aufgrund steigender Impfzahlen und einer niedrigen 7-Tages-Inzidenz, werden fortan in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren (PBZ) wieder ehrenamtliche Mitarbeiter aufgenommen. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bezeichnet das als wertvolle Ergänzung zur professionellen Pflege.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juli 2021 (12:23)
Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (hinten links) mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und einem Bewohner des Pflege- und Betreuungszentrums Ybbs an d. Donau (Bezirk Melk)
Usercontent, NLK Pfeiffer

Während der Pandemie sei es in den niederösterreichischen Pflege- und Betreuungseinrichtungen aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen, ehrenamtliche Helfer als Mitarbeiter einzubeziehen, erklärt die Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Die aktuelle Corona-Situation, eine zunehmende Anzahl der Geimpften und eine niedrige 7-Tages-Inzidenz, würde ein Lockern dieser Maßnahme zulassen: Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter sollen ihre Tätigkeit in den Einrichtungen wiederaufnehmen können, erklärt die Landesrätin.

In den vergangenen Wochen seien bereits einige Ehrenamtliche Schritt für Schritt in die niederösterreichischen Pflege- und Betreuungszentren (PBZ) zurückgekehrt, weiß die Landesrätin. „Es freut uns sehr, dass das ehrenamtliche Engagement nun wieder möglich ist, denn wir wissen wie wichtig die Tätigkeit unserer Freiwilligen sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch und besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner ist“, so Teschl-Hofmeister.

Vielseitige Tätigkeitsbereiche

Als Ehrenamtlicher kann in den Pflege- und Betreuungszentren bei persönlichen Einzelgesprächen Zeit mit Bewohnern, die kaum Besuch bekommen, verbracht werden. Darüber hinaus können sich die ehrenamtlichen Helfer bei Gruppenaktivitäten wie Musizieren, Basteln, Malen, Nähen oder gemeinsamen Spaziergängen und Outdoor-Aktivitäten engagieren. Deren Unterstützung ist auch im Garten oder bei der Organisation von Veranstaltungen gefragt.