Für Fekter wird "2013 das Jahr der ÖVP". Finanzministerin Fekter glaubt trotz Stimmverlusten der Volkspartei bei den Landtagswahlen in Niederösterreich und Kärnten, dass "2013 das Jahr der ÖVP" wird. Am Dienstag sagte Fekter auf die Frage, wie sie die Lage für die ÖVP im Hinblick auf die Nationalratswahlen Ende September einschätze: "Sehr erfreulich. Wir haben Aufwind durch diese beiden Wahlen bekommen".

Erstellt am 05. März 2013 (11:55)

Für Fekter hat sich dies "schon in Folge der Wehrpflicht-Debatte" abgezeichnet, "die ja auch im Sinn der ÖVP ausgegangen ist. Also das Jahr 2013 wird das Jahr der ÖVP", zeigte sich die Ministerin optimistisch. Bei den Landtagswahlen in Niederösterreich hatte die ÖVP 3,6 Prozent der Stimmen verloren, aber Erwin Pröll konnte mit 50,8 Prozent die Absolute Mehrheit trotz des Antretens von Frank Stronach verteidigen. In Kärnten wurde bei einem Verlust von 2,4 Prozentpunkten mit 14,4 Prozent das historisch schlechteste Ergebnis eingefahren.

SPÖ und ÖVP sehen indes nach den Landtagswahlen keinen Anlass, sich vor dem Team Stronach zu fürchten, obwohl dieses vom Fleck weg in beide Landtage eingezogen ist. Bundeskanzler Fayman meinte, die SPÖ könne mit dem Abschneiden in Kärnten zufrieden sein, die Volkspartei mit dem Ergebnis in Niederösterreich: Da "brauchen wir uns um den Herrn Stronach nicht so viele Gedanken machen". Vizekanzler Spindelegger sagte, "Furcht ist nie ein guter Ratgeber in der Politik". Die Regierung werde versuchen, die Wähler mit ihrer Arbeit zu überzeugen.