Geld für Gemeinden. Rund 829 Millionen Euro sind direkt und indirekt in NÖ-Gemeinden geflossen. Die Zahl der Sanierungsgemeinden bleibt konstant.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 11. Juni 2014 (11:01)
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829 Millionen Euro, diese Summe wurde aus Mitteln des Landes im Jahr 2013 direkt oder indirekt an Niederösterreichs Gemeinden ausbezahlt. Dies zeigt der Gemeindeförderungsbericht 2013. 122,6 Millionen Euro seien an Finanzzuschüssen direkt an die Gemeinden gegangen, so der zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.

31 Sanierungsgemeinden

Mit den Finanzzuschüssen werden etwa der Betrieb von Kindergärten, schulische Tagesbetreuung, die Förderung des Musikunterrichts und Hochwasserschutz finanziert. 516 Millionen Euro seien indirekt in die Gemeinden geflossen, so Sobotka weiter. Drunter falle etwa die Finanzierung der Feuerwehren und anderer Blaulichtorganisationen, der Kindergartenbau und die Landeskliniken. Dazu kommen noch Bedarfszuweisungsmittel in Höhe von 190 Millionen Euro.

Aktuell seien 31 von 573 NÖ- Gemeinden Sanierungsgemeinden, erklärte Sobotka. Die Zahl ist seit dem Vorjahr konstant geblieben. Von Gemeindezusammenlegungen finanzschwacher Gemeinden will Sobotka nichts wissen. Die Begründung: Minus und Minus ergebe ja nicht einfach Plus, man erreiche damit keinen finanziellen Vorteil der Gemeinden.