Land NÖ will mit Finanz-Bildung gegen Gewalt in Beziehungen ankämpfen

Finanzielle Abhängigkeit ist oft ein Grund, warum sich Frauen nicht von ihren gewalttätigen Lebensgefährten trennen. Die Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig wollen nun eigene Bildungsangebote schaffen, um das Finanzwissen von Frauen zu vergrößern.

Erstellt am 24. November 2021 | 15:43
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Stellten das neue Finanzbildungsprojekt für Frauen vor: Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig.
Foto: NLK/Pfeiffer

Mit Dezember 2021 startet das neue Projekt „Geld Heldinnen“, das die Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) heute präsentierten. Weil finanzielle Abhängigkeit oft dazu führe, dass Frauen in Gewaltbeziehungen bleiben, soll mit dem Projekt das Finanzwissen von Frauen verbessert werden. 

"In einem ersten Schritt soll das Finanzwissen von Frauen in Niederösterreich evaluiert werden, um bedarfsgerechte Bildungsformate in diesem Bereich zu entwickeln“, erklärte Teschl-Hofmeister. 

Im Jahr 2022 sollen diese Bildungsangebote in einem Pilotversuch umgesetzt werden.