Millionen für soziale Zwecke. Die Veranlagung der NÖ Wohnbaugelder hat im abgelaufenen Geschäftsjahr über 130 Millionen Euro erwirtschaftet.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 12. Dezember 2017 (00:34)
NLK/Pfeiffer
Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko ist mit dem Jahresergebnis sehr zufrieden.

Für Ludwig Schleritzko (ÖVP) war es die erste Jahresbilanz des NÖ Generationenfonds, die er in seiner Funktion als Finanzlandesrat in der Vorwoche präsentierte. Und es war für ihn eine „sehr erfreuliche“.

Die Veranlagung der NÖ Wohnbaudarlehen hat demnach im Zeitraum von 1. November 2017 bis 31. Oktober 2017 eine Performance von 5,4 Prozent erzielt. „Das entspricht einem Ertrag von 130,2 Mio. Euro nach Kosten“, betont Schleritzko.

Im Jahr 2014 hatte der Landtag beschlossen, die veranlagten Mittel einem neu zu gründenden Generationenfonds im Landesbudget zuzuführen und definierten Aufgaben im sozialen Bereich zweckzuwidmen. Das Land Niederösterreich folgt damit dem Beispiel anderer Staatsfonds wie Norwegen oder Aus-tralien, die öffentliche Assets über eine langfristige Veranlagung wertsichern. Ziel dabei ist es, den nominell vorhandenen Kapitalstock von 2,5 Milliarden Euro langfristig zu erhalten und die jährlich erwirtschafteten Erträge dem Landesbudget zuzuführen.

Damit ist in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt eine Wertsteigerung von 3,4 Prozent jährlich erzielt worden. Das entspricht einem Vermögenszuwachs von 441,5 Mio. Euro.

Johannes Kern, Geschäftsführer der Fibeg (Finanz- und Beteiligungsmanagement GmbH im Eigentum des Landes NÖ) betonte, dass die Durchschnittsperformance mit 3,4 Prozent über den Ertragszielen des Landtages von 2,05 bis 3,05 liegt.