Gesundheitsexperten aus 9 Nationen in St. Pölten. Im Landhaus informierten sich Vertreter aus neun Nationen über die grenzüberschreitende Kooperationen im Rahmen von Healthacross.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. März 2019 (10:22)
NLK/Reinberger
Lengyel Balazs (Europäische Kommission), Cennachi Valeria (Referentin für grenzüberschreitende Kooperationsprogramme INTERREG), NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger und Nick Batey (Vorsitzender der EUREGHA) mit den Teilnehmern des Gesundheitsgipfels.

Um grenzüberschreitende Kooperationen im Gesundheitswesen zu fördern, trafen sich 45 Experten aus Partnerregionen des Gesundheitsnetzwerkes EUREGHA aus Italien, Tschechien, Belgien, Niederlanden, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien in St. Pölten.

Die Experten informierten sich dabei über die von der Weltgesundheitsorganisation ausgezeichneten Gesundheitsprojekte der Initiative Healthacross. Im Rahmen dieser Initiative übrigens arbeiten unter anderem die Krankenhäuser Znaim und Melk in Sachen Endometriose zusammen. In der Region um Gmünd und České Velenice gibt es eine grenzüberschreitende Patientenversorgung ...

Niederösterreich als Vorbild

„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Niederösterreich ist europaweit einzigartig“, betont EUREGHA-Vorsitzender Nick Batey. „Durch die Kooperationen ist es möglich, eine Patientenversorgung zu gewährleisten, die den Menschen in beiden Regionen die beste Gesundheitsversorgung bietet.“

„Es freut uns sehr, dass unsere grenzüberschreitenden Projekte international Anklang findet und kopiert werden möchten. Seitens des Landes Niederösterreich werden wir gemeinsam mit der Europäischen Union rund 2,5 Millionen Euro in dieses medizinische Leuchtturmprojekt investieren. Es bietet ein neues, zusätzliches Gesundheits-Angebot und sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung für die Region“, so NÖGUS-Vorsitzenden Landesrat Martin Eichtinger.