Landesweit erstes Gesundheitsnetzwerk ab April 2020. Mit acht Kassenplanstellen startet das erste Gesundheitszentrum-Netzwerk am 1. April 2020 im Melker Alpenvorland. "Die Wohnortnahe Gesundheitsversorgung hilft zukünftig fast 16.000 Menschen“, sagt Landesrat Martin Eichtinger.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. November 2019 (13:28)
Die medizinische Versorgung der Menschen in der unmittelbaren Region soll durch die Gesundheitsznetzwerke sichergestellt werden. Im April 2020 eröffnet das erste Zentrum dieser Art im Melker Alpenvorland, sieben Gemeinden sind dabei.
Shutterstock.com/Monkey Business Images

Heute hat das Land Niederösterreich in der Sitzung des ständigen Ausschusses des NÖGUS das erste Gesundheitsnetzwerkes in Niederösterreich im Melker Alpenvorland genehmigt. Die Standorte sind Bischofstetten, Hürm, Kilb, Kirnberg, Mank, St. Leonhard und Texing.  

„Wir schaffen damit eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung für fast 16.000 Menschen in der Region des Alpenvorlands. Acht Kassenplanstellen für Allgemeinmediziner sind dafür vorgesehen“, sagt NÖGUS Vorsitzender Landesart Martin Eichtinger. Das Netzwerk versorge ab 1. April 2020 alle Menschen in der Region.

Sieben Standorte

An den sieben Standorten sind Allgemeinmediziner, Logopäden, Psychotherapeuten, Diätologen, Hebammen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten und mobile Dienste vertreten. „Das Netzwerk an Gesundheitsprofis bringt den Menschen einige Vorteile: Von Montag bis Freitag haben in der Zeit von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr mindestens drei Standorte und von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr mindestens zwei Standorte geöffnet. Am Freitag-Nachmittag ist die Öffnung eines Standortes in Form einer Rotation geplant. Zusätzlich übernehmen jene Standorte, die am Vormittag geöffnet haben, auch telefonische Bereitschaftsdienste von 12.00 bis 14.00 Uhr. Dadurch wird das Gesundheitsservice für die Menschen in der Region weiter erhöht“, informiert der Landesrat.

 

Versorgung der Menschen in unmittelbarer Region

Bisher gibt es bereits Gesundheitszentren in St. Pölten, Böheimkirchen und Schwechat. „Das erste Gesundheitsnetzwerk ist ein wichtiger Schritt für eine umfassende und professionelle Gesundheitsversorgung. Unser gemeinsames Ziel in Niederösterreich ist es, die beste medizinische Versorgung für die Menschen in unmittelbarer Region zu sichern. Bei allen Maßnahmen steht die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen im Mittelpunkt. Bis 2021 soll es insgesamt 14 Gesundheitszentren- und Netzwerke im ganzen Land geben“, betont Landesrat Eichtinger.