Grüne NÖ: Klimaneutrale Landesverwaltung bis 2030. Die Forderungen der Grünen NÖ beziehen sich auf mehr Arbeitsplätze in NÖ, Green Jobs und Vekehrsprojekte. Sie nehmen außerdem die Landesverwaltung in die Pflicht.

Von Linda Goldsteiner. Erstellt am 17. September 2019 (16:20)
Linda Goldsteiner
Landessprecherin der niederösterreichischen Grünen, Helga Krismer kündigt die Einbringung des Antrags "Mission Zero 2030 für Niederösterreich" an.

Landessprecherin der niederösterreichischen Grünen, Helga Krismer, kritisiert die ÖVP für die Reihung der beiden Aktuellen Stunden in der ersten Sitzung des niederösterreichischen Landtags am Donnerstag: Innovationsstandort werde den Einstieg machen, Klimakrise folgt danach. Letztere sollte allerdings höchste Priorität haben, so Krismer.

So werden sich die Grünen NÖ weiterhin für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und für die Durchsetzung wichtiger Verkehrsprojekte einsetzen, wie etwa für den Erhalt der Bahnlinie des Schweinbarther Kreuzes und der Donauuferbahn. 

Landesverwaltung könne als Vorbild dienen

Die Landessprecherin kündigt weiters die Einbringung eines  Antrags mit dem Titel "Mission Zero 2030 für Niederösterreich" an: "Die gesamte Landesverwaltung soll sich auf den Weg machen, 2030 klimaneutral zu agieren. Das Land könnte damit als Vorbild für niederösterreichische Unternehmen dienen und zeigen - es ist möglich", sagt Krismer. 

Zudem fordert sie, Versickerungsflächen zu schaffen, um künftigen Starkregenereignissen entgegenzuwirken. Man müsse außerdem den Kampf gegen die Klimakrise in Gesetze implementieren. Wer ein Flachdach hat, könne dies etwa begrünen oder Photovoltaik-Anlagen anbringen. "Was technisch möglich ist, müssen wir auch endlich durchsetzen", so die Landessprecherin. Bisher sei auf Landesebene zu wenig geschehen.