"Haus der Digitalisierung" überzeugt in Brüssel. Das niederösterreichische Projekt hat es bei dem Preis für EU-finanzierte Projekte in die Top 5 geschafft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Oktober 2020 (18:19)
Freuen sich über den Erfolg für das "Haus der Digitalisierung": Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki, Claus Zeppelzauer, Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Lukas Reutterer.
NLK/Filzwieser

Jedes Jahr zeichnet die Europäischen Kommission EU-finanzierte Projekte, die Exzellenz beweisen und neue Ansätze in der regionalen Entwicklung aufweisen, mit dem RegioStars Award in Brüssel aus. Aus über 200 Projekten kommen die fünf innovativsten regionalen Projekte pro Kategorie in die Endauswahl. 

Nun wurden die Nominierungen vorgestellt und die Siegerprojekte bekanntgegeben. Niederösterreich hat es in die Top 5 geschafft: Das "Haus der Digitalisierung" zählt  zu den fünf besten Europäischen Projekten in der Kategorie "Industrieller Wandel für ein intelligentes Europa", freuen sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und  Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger (beide ÖVP). 

Bis 2023 wird das reale Haus der Digitalisierung umgesetzt

Das Gesamtprojekt „Haus der Digitalisierung“ ist ein breit angelegter Prozess: 2018 wurde ein digitales Netzwerk etabliert. Dieses lebende Netzwerk ist der gemeinsame Motor des Projektes. In einem zweiten Schritt wurde 2019 das virtuelle „Haus der Digitalisierung“ als branchenübergreifende, strukturierte und virtuelle Informationsdrehscheibe eingerichtet. "Mit dem Bau des realen ‚Haus der Digitalisierung‘ bis 2023 in Tulln gehen wir unseren Erfolgsweg konsequent weiter und machen das bestehende Digitalisierungsnetzwerk für alle Menschen sichtbar und angreifbar“, sagt Danninger.

Umgesetzt wird das dreistufige Gesamtprojekt „Haus der Digitalisierung“ durch die Ecoplus.  „Die Nominierung zum RegioStars Award 2020 gibt unseren Aktivitäten weiter Auftrieb und zeigt, dass Niederösterreich auch in Sachen Digitalisierung zu Europas Spitze zählt", sagt Geschäftsführer Helmut Miernicki.