Südosteuropa ist für NÖ nicht egal. Mithilfe der EU soll die Region für heimische Betriebe eine Perspektive bieten.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 02. April 2019 (00:49)
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EU-Abgeordneter Lukas Mandl engagiert sich für Südosteuropa.

„Wer die Möglichkeit hat, verlässt sein Land.“ Diesen Eindruck nahm EU-Kommissar Johannes Hahn von seiner jüngsten Reise nach Serbien mit. In anderen Ländern Südosteuropas sei die Situation ähnlich. Als eines der Zielländer müsse Österreich deshalb größtes Interesse daran haben, dass sich diese Region wirtschaftlich und demokratiepolitisch in die richtige Richtung entwickle.

Das ist einer der Gründe, warum sich der Gerasdorfer Lukas Mandl im EU-Parlament für Südosteuropa engagiert. Als Präsident der Österreichisch-Kosovarischen Gesellschaft will er der Region helfen, Potenziale besser zu nutzen. „Südosteuropa könnte das Silicon Valley Europas werden“, meint Mandl, der VPNÖ-Spitzenkandidat bei der EU-Wahl ist. Bereits jetzt hat beispielsweise Raiffeisen Bank International ihr IT-Zentrum im Kosovo. Es sind aber vor allem heimische Klein- und Mittelbetriebe in Südosteuropa tätig.