Impf-Anmeldung scheint diesmal entspannter. Weniger enttäuschend als der erste Versuch verlief die Impf-Anmeldung am zweiten Anmelde-Tag für viele alte Menschen, ihre Kinder und Enkerl:

Von Lisa Röhrer. Update am 17. Februar 2021 (18:49)
Symbolbild
Kunal Mahto, Shutterstock.com

Am heutigen Aschermittwoch standen insgesamt 34.000 Termine für über-80-Jährige und Menschen mit Trisomie 21 zur Verfügung. Fast 30.000 waren bis zur Mittagszeit bereits vergeben.

Der Andrang war jedenfalls wieder enorm: Zu Spitzenzeiten wurden pro Minute 2.000 Buchungen vorgenommen, informiert ein Sprecher von Notruf NÖ, dem Impfkoordinator in Niederösterreich. Bereits rund 15 Minuten nach der Freischaltung der Anmeldung waren, wie die APA berichtet, etwa die Hälfte der knapp 100 Standorte ausgebucht. Nach einer Stunde waren nur noch Termine in 33 verschiedenen Praxen, Ärztezentren oder Impfstraßen verfügbar. 

Das verärgerte auch in dieser Woche wieder einige NÖN-Leser: Wie Schreiben an die Redaktion zeigen, konnten einige nur Termine in weit vom Wohnort entfernten Ordinationen ergattern. Klagen gibt es zudem über den technisch komplizierten Anmeldeprozess. 

Eine weitere Anmeldemöglichkeit soll es in der kommenden Woche geben. Wann das sein wird, und wie viele Termine an wen vergeben werden, steht aber noch nicht fest. Das hängt, laut Notruf NÖ, von den Zusagen über Impfstoff-Lieferungen ab. 

Rund 84.400 Impfdosen wurden schon verabreicht

Aus der Gruppe der über-80-Jährigen sind insgesamt 62.000 Menschen für die Impfung vorregistriert. Hinzu kommen ein paar hundert Menschen mit Trisomie 21. Verabreicht und im E-Impfpass eingetragen wurden in Niederösterreich mit heutigem Stand 84.417 Impfdosen. Derzeit werden neben den über-80-Jährigen und Menschen mit Trisomie 21 auch die Hauskrankenpflege, in Sonderkrankenanstalten und Reha-Zentren sowie der Rettungsdienst über deren Träger oder Organisationen geimpft.