Prüfung für Europaspange offiziell eingeleitet. Das Verkehrsministerium hat die von Landesrat Ludwig Schleritzko im Vorjahr angekündigte „Strategischen Prüfung-Verkehr“ für die Europaspange nun eingeleitet. Zwei Jahre wird dieser Prozess dauern. Dabei werden die Argumente für einen Ausbau von Straße und Schiene abgewogen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. April 2019 (10:32)
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Minister Norbert Hofer und Landesrat Schleritzko mit den Vertretern des Waldviertels (v.l.n.r.: BR Eduard Köck, BR Andrea Wagner, NR Martina Diesner-Wais, NR Maurice Androsch, LR Gottfried Waldhäusl, BM Norbert Hofer, LR Ludwig Schleritzko, LAbg. Jürgen Maier, NR Walter Rosenkranz, NR Angela Fichtinger)
NLK Reinberger

Die Planungen für eine bessere Verkehrsinfrastruktur im nördlichen Niederösterreich haben einen weiteren Schritt genommen. „Nachdem sich zuerst die Region auf den gemeinsamen Ausbau von Straßen- und Schieneninfrastruktur verständigt hat, sind wir nun auch offizielle in der Phase der ‚Strategischen Prüfung Verkehr‘.

Damit folgt jetzt eine faktenbasierte und ergebnisoffene Prüfung für dieses Infrastrukturprojekt im nördlichen Niederösterreich. Am Ende dieser Prüfung durch das BMVIT wird feststehen, wie der weitere Ausbau von Straße und Schiene in der Region aussehen wird“, informiert Mobilitätslandesrat Ludwig Schleitzko.

"Bedarf detailliert erhoben"

„Eine bedarfsgerecht ausgelegte Verkehrs-Infrastruktur ist das Rückgrat für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und die Lebensader für die dort lebenden Menschen. Ich freue mich, dass der Bedarf im Schienen- und Straßenbereich nun detailliert erhoben wird, damit wir eine solide Grundlage für die Entscheidung über Infrastrukturprojekte der Zukunft haben“, sagt Bundesminister Norbert Hofer.

Auch Öffentlichkeit kommt zu Wort

Die Prüfdauer für die Europaspange liegt bei etwa zwei Jahren. Dabei werden alle Argumente für und gegen den Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur abgewogen und anhand der Fakten über das Projekt geurteilt. Bei den Konsultationen werden sowohl alle relevanten Ansprechpartner als auch die Öffentlichkeit zu Wort kommen.

Verbindung zwischen Weinviertel und OÖ

Mit der neuen Europaspange, welche die S 10 in Oberösterreich und die S 3 im westlichen Weinviertel verbinden soll, dem Ausbau der Franz Josefs-Bahn und den weiteren Investitionen in das Landesstraßennetz soll die wirtschaftliche Entwicklung des nördlichen Niederösterreichs weiter angekurbelt werden. Diese Infrastrukturprojekte sind aber nur ein Teil der Regionalentwicklung.