Leseförderung: Land vergibt Zertifikat. Schulen, die großes Augenmerk auf das Lesen legen, können „Lesekulturschule“ werden.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 16. Oktober 2018 (01:21)
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Präsentierten die Aktion „Lesekulturschule“: Herta Leitner, Direktorin der NMS Seitenstetten, Bildungsdirektor Johann Heuras, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und ARGE Lesen-Obmann Josef Penzendorfer.
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Die Neue Mittelschule Seitenstetten-Biberbach ist in Sachen Leseförderung vorbildlich. Kein Wunder – ist dort doch der Obmann der ARGE Lesen NÖ, Josef Penzendorfer, als Lehrer tätig. Gemeinsam mit Bildungsdirektor Johann Heuras und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister präsentierte er in der Vorwoche die Initiative „Lesekulturschule“.

„Lesen ist die Grundlage für alles. Daher wollen wir Schulen künftig für besondere Leseförderung auszeichnen“, sagt Heuras. Das Zertifikat können Pflichtschulen erlangen, wenn sie einen strengen Kriterienkatalog erfüllen.

„Sie müssen dazu einen Leseplan erstellen. Es genügt nicht, wenn sich ein Lehrer engagiert, da müssen schon alle an einem Strang ziehen“, betont Teschl-Hofmeister. Für die Erreichung des Zertifikats gibt es ein Pflichtprogramm (Lehrerfortbildung, Bibliothek etc.) und ein Kürprogramm (Lesereisen, Lesefeste u.v.m.) zu absolvieren. Die Bewerbungsfrist läuft noch im Oktober. Infos beim Landesschulrat.