Über Europa reden. Dass Niederösterreich "dramatisch von der EU profitiert", ist zwar nicht neu. Genau darüber will Niederösterreichs ÖVP aber gerade jetzt (noch) mehr informieren und diskutieren - vom EU-Landesrat bis zum EU-Abgeordneten.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 28. Februar 2019 (13:33)
Wollen mehr über die Europäische Union reden: VP-NÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, EU-Landesrat Martin Eichtinger und NÖs VP-EU-Wahl-Spitzenkandidat Lukas Mandl (von links).
NÖN / Fleck

Beim Frühstück, am Stammtisch, aber auch im Salon (des Europa-Forums) und in Brüssel sowieso - überall will Niederösterreich über Europa reden. Weil "wir im Herzen Europas liegen", so EU-Landesrat Martin Eichtinger. Weil "wir mehr Europa nach Niederösterreich und mehr Niederösterreich nach Europa bringen wollen", so VP-NÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebner. Und weil "dieses Europa der lebenswerteste Platz der Welt ist", so VP-NÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl Lukas Mandl.

Deshalb will man über die Lehrlingsoffensive, die Sprachoffensive, die Kleinkinderbetreuung (für die bis 2020 noch 50 Millionen nach NÖ fließen sollen) oder die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung (bei der man noch im Frühjahr in Gmünd den nächsten Spatenstich für ein tschechisch-niederösterreichisches Gesundheitszentrum setzen will) reden. Deshalb will man über die Regionalinitiative, das Verbindungsbüro (das im April sein 25-jähriges Jubiläum feiert) und die Europawahl reden. Und deshalb will man über EU-Richtlinien wie den europaweiten Katastrophenschutz (den man mit über vier Dutzend Änderungsanträgen auch aus NÖ gerade erst im Europäischen Parlament beschlossen hat und der ab April gelten soll) oder die Trinkwasserverordnung reden. Damit, so EU-Landesrat Martin Eichtinger, "wir in Niederösterreich nicht zu wenig Information haben - wie in Großbritannien".