St. Pöltner vertrat Österreich bei Europäischer Jugendkonferenz

Erstellt am 26. September 2022 | 16:34
Lesezeit: 2 Min
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Florian Krumböck bei seiner Rede auf der europäischen Jugendkonferenz.
Foto: privat
Der ÖVP-Politiker Florian Krumböck berichtete den Gästen aus 14 europäischen Staaten in der albanischen Hauptstadt vom neuen Schulfach "Digitale Grundbildung" und forderte Breitband-Ausbau in allen Regionen.
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Tirana ist heuer die Hauptstadt der Jugend. Dort fand die Europäische Jugend-Konferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aus 14 europäischen Staaten statt. Das Thema lautete "Gesetzgebung und Politik für die europäische Jugend".

Österreich war in Albanien durch den St. Pöltner Bundesrat Florian Krumböck, die Nationalratsabgeordnete Carina Reiter (beide ÖVP) und Bundesrat Sascha Obricht (SPÖ) vertreten. Sie diskutierten mit Albaniens Parlamentspräsidentin Linditta Nikolla, Jugendministerin Bora Muzhaqi oder Tiranas Bürgermeister Erion Veliaj.

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Die Vertreterin sowie die Vertreter Österreichs in Tirana.
Foto: privat

Krumböck betonte in seinem Beitrag die Bedeutung von Bildung für ein erfolgreiches Gelingen der Digitalisierung. Er berichtete von dem neuen Schulfach „Digitale Grundbildung“.

„Damit können wir Jugendlichen vermitteln, wie digitale Technologien funktionieren, welche gesellschaftlichen Effekte sie auslösen sowie wie man den verbundenen Chancen und Risiken umgehen kann. Das ist ein wichtiges Fundament dafür, dass wir durch die Digitalisierung unsere Lebensqualität verbessern, wirtschaftliche Erfolge feiern und nicht zuletzt die Verwaltung vereinfachen können“, meinte Krumböck.

Appell für besseres Internet in allen Regionen

Der St. Pöltner forderte außerdem, den europäischen Fokus auf Investitionen in Datenverbindungen, Forschung und Entwicklung zu legen. „Damit aus Theorien Ideen und aus diesen Ideen Realität wird, braucht es Investitionen in Breitbandverbindungen für alle Regionen. Sie müssen so selbstverständlich sein wie jene in Trink- oder Abwasser. Darüber hinaus müssen wir europäische Spitzenforschung und technologische Entwicklungen weiter fördern."

Als Beispiel brachte er etwa die Forschungsgruppen am IST Austria in Klosterneuburg oder auch die Arbeit der FH St. Pölten, die sich unter anderem mit Cybersecurity oder Digital Healthcare beschäftigen.