325 Mio. für den Straßenbau in NÖ. 2020 werden 700 Projekte im NÖ Landesstraßennetz realisiert.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 13. Januar 2020 (09:39)
Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (links) und NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker präsentierten die Investitionsvorhaben in das NÖ Straßennetz für 2020.
NLK/Filzwieser

Die Sicherheit auf den heimischen Straßen steigern und die Lebensqualität in den Regionen erhöhen. Das sind die Ziele, die das Land Niederösterreich mit dem Straßenbauprogramm verfolgt. Heuer werden 125 Millionen Euro vom Land Niederösterreich in das Landesstraßennetz investiert, 200 Millionen Euro investiert außerdem die Asfinag in Niederösterreichs Straßen.

Geplante größere Bauprojekte im Landesstraßennetz sind etwa die Entschärfung des Bahnübergangs an der St. Pöltner Ochsenburger Straße sowie der Gefahrenstelle am Gneixendorfer Berg entlang der B37, wo es erst vor Kurzem zu einem tödlichen Unfall kam. Darüber hinaus stehen die Instandhaltung der Donaubrücke Melk sowie der Ausbau der „Roten Schale“ im Bezirk Wiener Neustadt am Straßenbauprogramm.

700 Einzelprojekte wurden umgesetzt

Die von der Asfinag investierten Gelder fließen etwa in die Spange Guntersdorf, die die B30 mit der S3 verbinden soll , und in den weiteren Ausbau der A4 Ostautobahn zwischen Fischamend und Bruck an der Leitha.

Insgesamt werden im Lauf des Jahres 700 Einzelprojekte in 385 Gemeinden umgesetzt. 2019 betrug das Investitionsvolumen in den NÖ Straßenbau übrigens 113 Millionen Euro vom Land und 190 Millionen Euro von der Asfinag.