Landes-ÖVP kämpft noch mit Folgen von Hacker-Angriff

ÖVP-Mitarbeiter und -Funktionäre sind immer noch nur eingeschränkt per E-Mail erreichbar. Nach Cyber-Crime-Attacke vor Weihnachten müssen 250 Computer neu aufgesetzt werden. Wer hinter dem Hacker-Angriff steht, ist weiter unklar. "Wir wissen nur, dass Profis am Werk waren", sagt ein Sprecher.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 16:59
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Symbolbild Hacker Programmieren Laptop Computer
Symbolbild
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Nichts geht mehr. Dieser Satz beschreibt die IT-Situation der Landes-ÖVP seit 22. Dezember. Wie berichtet, wurde die Partei samt all ihrer Teil- und Bezirksorganisationen kurz vor Weihnachten Ziel eines Hackerangriffs. Quasi von selbst wurden von offiziellen Partei-E-Mail-Adressen Spam-Mails an willkürlich ausgewählte Verteiler versandt. Um größeren Schaden zu verhindern, entschied man sich, den Stecker zu ziehen und alle Systeme neu aufzusetzen.

Damit sind die IT-Experten der ÖVP NÖ bis heute beschäftigt. Die Mitarbeiter und Funktionäre der Landespartei, von Bezirks- oder Teilorganisationen sind nach wie vor nur eingeschränkt per E-Mail erreichbar. Interne Server gehen noch immer nicht. Die Computer der Mitarbeiter werden nach und nach neu aufgesetzt. Insgesamt handelt es sich dabei um 250 Stück. 

Hintergründe zur Hacker-Attacke, die die Landes-ÖVP auch bei der Polizei angezeigt hat, sind noch keine bekannt. "Wir wissen nicht, ob der Angriff gezielt war oder nicht, aber es waren auf jeden Fall Profis am Werk", sagt ein Sprecher.