ÖVP will Fokus auf das Thema Arbeit setzen. Was Niederösterreicher beschäftigt und wo der Schuh drückt, zeigten Konjunktur- und Arbeitsgespräche der ÖVP in den vergangenen Wochen. Nun zog sie Bilanz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. November 2020 (14:29)
Stephan Pernkopf, Johanna Mikl-Leitner und Bernhard Ebner wollen "Arbeit" weiterhin zum wichtigsten Thema ihrer Politik machen. Die Dringlichkeit dessen zeigten Arbeits- und Konjunkturgespräche, die vor dem neuerlichen Lockdown geführt wurden.
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Die Coronakrise wirft für Unternehmer viele Fragezeichen auf, für Arbeitnehmervertreter geht es darum, Jobs zu sichern, gleichzeitig wird es immer schwieriger, Fachkräfte und Lehrlinge zu finden: Das zeigten die Konjunkturgespräche und Arbeitsgespräche, die die ÖVP in den vergangenen Wochen führte.

"Grundsätzlich ist die Stimmung nicht schlecht, die größte Sorge ist aber die Zukunft – denn es stehen viele Fragezeichen am Horizont."Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner

Insgesamt 89 solcher Termine konnten in Kleinstgruppen und unter Beachtung aller Corona-Sicherheitsregeln in den Regionen abgehalten und damit der Kontakt mit rund 800 Landsleuten gesucht werden.

"Die Anliegen der Gesprächspartner wurden gesammelt und fließen in unsere Arbeit für das Land ein“, unterstreichen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

Inhaltlich hätten sich die Gespräche stark um die Herausforderungen der Coronapandemie gedreht, erzählt Ebner. So seien Themen wie die Kurzarbeit oder die Frage, wie sich die Pandemie auf die Auftragsbücher ausgewirkt hat, zentrale Gesprächspunkte gewesen.

"Grundsätzlich ist die Stimmung nicht schlecht, die größte Sorge ist aber die Zukunft – denn es stehen viele Fragezeichen am Horizont. Deshalb ist es auch unsere Aufgabe als Politik, so viel Planungssicherheit und Vertrauen wie möglich zu schaffen", sagt der ÖVP-Landesgeschäftsführer. 

Neben der Bewältigung der Gesundheitskrise soll Arbeit daher das zentrale Thema der politischen Arbeit in Niederösterreich bleiben,  versichern Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.