Nach heftiger Kritik: JVP präsentiert „Flexi Wohnen“. In St. Andrä-Wördern entstehen drei Wohnungen mit neuen Zimmern. „Trotz Widerstand und Kritik haben wir uns für das Projekt eingesetzt und daran geglaubt", meint JVP-Landesobmann.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 12. September 2019 (11:23)
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Gelächter und Spott erntete die JVP von vielen Seiten, als sie vor etwa zwei Jahren erstmals ihr Konzept zum Projekt „Flexi Wohnen“ veröffentlichte. Vor allem im Netz wurde das Modell kritisiert, das die Jung-Politiker als günstige und flexible Wohnmöglichkeit für Junge vorschlugen. Ein ausgestecktes Bügeleisen auf einem Werbeplakat wurde verhöhnt, außerdem hieß es, dass es sich bei dem Modell um nichts anderes als eine WG handle. Umgesetzt wird das Projekt nun trotzdem: Gerade wurde das erste „Flexi Wohnen“ in St. Andrä-Wördern präsentiert.

 
In der Gemeinde im Bezirk Tulln haben junge Menschen bis 30 – voraussichtlich ab Frühjahr 2020 – die Möglichkeit zu dritt zusammenzuleben. „Sie teilen sich Wohn- und Nassräume, haben aber eigene Schlafmöglichkeiten“, erklärt JVP-Landesobmann Bernhard Heinreichsberger das Konzept. Zur Verfügung stehen dort dann drei Wohnungen mit neun Zimmern. Alle seien komplett ausgestattet, zwei Parkplätze stehen jeweils zur Verfügung. Die Miete beträgt rund 255 Euro „warm“ pro Person.

„Trotz Widerstand und Kritik haben wir uns dafür eingesetzt und daran geglaubt. Und damit können wir jetzt jungen Menschen leistbares Wohnen ermöglichen“, ist JVP-Landesobmann Bernhard Heinreichsberger von dem Projekt überzeugt.