Kein Kurz-Gegenpart. Nationalratswahl / Katharina Kucharowits an sicherer Stelle auf SPÖ-Bundesliste gereiht.

Erstellt am 07. Juli 2013 (16:33)
Katharina Kucharowits: Einzug in den Nationalrat. Foto: Fussi
NOEN, Fussi

Von Martin Gebhart

Fix ist die Bundesliste der SPÖ für die Nationalratswahl erst nach dem 3. August, wenn der Bundesparteirat getagt hat. Klar ist aber seit der Vorwoche, dass die Schwechaterin Katharina Kucharowits (29) neu in das Parlament einziehen wird. Sie wurde auf dem Vorschlag für die Bundesliste an wählbarer Stelle gereiht.

Für Kucharowits ist das ein „bewusstes Signal“. Vor allem an die Jugend, aber auch an die Frauen. Als künftiger SPÖ-Gegenpart des jugendlichen ÖVP-Staatssekretärs Sebastian Kurz sieht sie sich nicht: „Ich bin nicht vergleichbar mit Sebastian Kurz.“

Katharina Kucharowits ist auch Bundesvorsitzende der Jungen Generation. Und sie hat in der Bundespartei das Projekt der Bürgerforen übertragen bekommen. Damit sollen – teilweise durch Straßenaktionismus – Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung für den Wahlkampf aufgenommen werden. Zehn Punkte davon werden in das Wahlprogramm der SPÖ einfließen. Welche Themen das sind, wird anfangs August bei einem Bürgerkonvent entschieden.

Übrigens: Auf der Bundesliste der SPÖ ist hinter Kanzler Werner Faymann Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Spitzenkandidatin auf der NÖ Liste, an zweiter Stelle.