Klimavolksbegehren nimmt Form an. Was im Sommer 2018 von NÖ-Grünen-Chefin Helga Krismer angestoßen wurde, ist zu einer nationalen Bewegung geworden: das Klimavolksbegehren. Im April soll das entsprechende Behördenverfahren eingeleitet und mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen werden.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 28. März 2019 (11:08)

Die Maßnahmen für das Volksbegehren müssen aber, so Krismer, noch entsprechend aufbereitet werden, um das Programm dem Nationalrat vorlegen zu können.

Die Ideen dazu stammen aus der Bevölkerung: Sie wurden im Rahmen zweier Klimakonferenzen in Wien und Salzburg unter der Leitung von Katharina Rogenhofer erarbeitet. Rogenhofer ist Initiatorin von "FridaysForFuture" - der Initiative, unter der am 15. März mit großer Beteiligung Jugendlicher für das Klima demonstriert wurde. Ihr und ihrem Team will Krismer über kurz oder lang die Leitung des Volksbegehrens überlassen. "Es muss überparteilich werden", sagt sie. Künftig wolle sie daher nur noch im Hintergrund mitarbeiten.

Welche der derzeit noch sehr praxisnahen Maßnahmen Eingang ins Volksbegehren finden, soll demnächst feststehen. Dann brauche es 100.000 Unterschriften, dass das Volksbegehren im Nationalrat behandelt wird. Rogenhofer ist zuversichtlich: "Wir haben mittlerweile eine breite Basis in der Bevölkerung, sodass wir politisches Gehör finden."