Alm-Manifest in Niederösterreich gestartet. Nach dem Schadenersatz-Urteil wegen einer tödlichen Kuh-Attacke in Tirol ist in Niederösterreich ein Alm-Manifest gestartet worden. LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gerhard Heilingbrunner, Ehrenpräsident des Umweltdachverbands, riefen am Montag in einer Aussendung zur Unterstützung auf.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 04. März 2019 (10:44)
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Gabi Moser

„Unsere Almen sind ein Herzstück Österreichs. Sie sind unverzichtbare Erholungsräume für die Österreicherinnen und Österreicher und Touristen aus der ganzen Welt. Wertvolles Ökosystem und wichtiger Wirtschaftsfaktor gleichermaßen. Das soll auch so bleiben. Denn was auch stimmt: Unsere Almen sind kein Freilichtmuseum. Sie sind Arbeitsplatz der Bäuerinnen und Bauern und Lebensraum für Tiere. Hier werden die besten Lebensmittel produziert und hart gearbeitet", heißt es in dem Manifest.

Das sei der Gesellschaft aber immer weniger bewusst, wie das "verhängnisvolle Kuh-Urteil" zeige: "Mit dem Alm-Manifest legen wir ein Bekenntnis ab. Zu unseren Almen und Weiden, und zu unseren Bäuerinnen und Bauern. Es braucht mehr Eigenverantwortung, Hausverstand und Achtsamkeit, wenn man sich in der freien Natur bewegt. Wir wollen mit diesem Manifest ein lautes Zeichen setzen: Jeder, der sich gerne in der Natur bewegt, der hinter unseren Almbauern steht und der unsere Umwelt schützt, soll unterschreiben!“ 

LAbg. Klaudia Tanner gehört bereits zu den ersten Unterstützerinnen. Unterschreiben kann man ab sofort unter www.alm-manifest.at und auf den Gemeindeämtern.