Land: Kein Wahlboykott. Aufruf zum ungültigen Wählen wurde nicht befolgt. Hans Freiler und sein Team erhielten 87 Prozent der Stimmen. FSG jubelt über Zugewinn im Landhaus.

Von Martin Gebhart. Erstellt am 24. März 2014 (13:00)
NOEN, zVg
Zufrieden: Landeshauptmann Erwin Pröll und NÖAAB-Obmann Wolfgang Sobotka mit Landespersonalvertreter Hans Freiler und seinem Stellvertreter Hans Zöhling.n Foto: zVg
Von Martin Gebhart

Es ist immer schwierig, als einzige Gruppierung anzutreten. Bei der Wahl der Landespersonalvertretung mussten sich Hans Freiler und sein Team vom ÖAAB-FCG dieser Herausforderung wieder stellen. Die Wiederwahl war klar, die Wahlbeteiligung die große Hürde.

NOEN, zVg
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Deswegen war man auch zufrieden, als 87 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne geschritten waren. Und dass es diesmal weniger ungültige Stimmen gab als im Jahr 2009. Trotz eines Aufrufs, ungültig zu wählen.

„Der Plan ist nicht aufgegangen“

Der oberste Personalvertreter des Landes, Hans Freiler, zu dem Ergebnis: „Dieses Mal hat sich die FSG nicht einmal um eine Kandidatur bemüht und auf sehr undemokratische Weise zu einem Wahlboykott aufgerufen. Der Plan ist nicht aufgegangen.“
NOEN, Herbert Kaefer
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Die FSG feierte dennoch an diesem Abend. Der Grund: Michael Fertl war in der Dienststelle Landhaus angetreten und konnte ein Mandat dazugewinnen. Das brachte ihm Gratulationen von der gesamten SPÖ-Spitze des Landes ein.

Landesparteivorsitzender Stadler sprach sogar von einem historischen Erfolg. Allerdings: Der ÖAAB-FCG besitzt im Landhaus noch immer 17 Mandate, die FSG nun drei.


Die Ergebnisse

  • Landesweit war nur die Gruppe ÖAAB-FCG angetreten. Diese erhielt von 15.006 Wahlberechtigten 13.090 (87,23 %) der Stimmen und besetzt alle 19 Mandate.
  • Im Landhaus in St. Pölten waren 3.580 Wahlberechtigte. ÖAAB-FCG erhielt 2.240 Stimmen (17 Mandate), die FSG kam auf 410 Stimmen (3 Mandate).