Land NÖ: "Wir schützen einander". Mit einer groß angelegten Aktion zum Herstellen von eigenen Schutzmasken will Niederösterreichs Landeshauptfrau gemeinsam mit Niederösterreichs Zivilschutzorganisationen zum Zusammenhalten - und Abstand halten - aufrufen.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 08. April 2020 (10:13)
"Wir schützen einander": Landeshauptfrau und Initiatorin Johanna Mikl-Leitner mit Maske und NÖ Zivilschutzverband-Präsident Christoph Kainz.
NLK / Reinberger

"Wir alle sind im Zusammenhang mit der weltweiten Corona-Epidemie aufgerufen, freundliche Distanz zu wahren und Abstand zu halten." Hält Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fest. Und hat heute, Mittwoch, gemeinsam mit der Kultur.Region.NÖ, dem NÖ Zivilschutzverband und dem Service Freiwillige eine neue Initiative ins Leben gerufen, die "andere und uns selbst" schützen will.

„Wir schützen einander!“, so das Motto. Das Ziel: Sich und vor allem andere durch das Tragen von Schutzmasken, etwa in Supermärkten oder dort, wo mehrere Menschen zusammenkommen, zu schützen. Schließlich, so die Initiative, diene das Verhüllen von Mund und Nase dazu, Mitmenschen vor Viren zu schützen, die man möglicherweise beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt. 

„Die Initiative ‚Wir schützen einander‘ liefert für jede und jeden eine leichte Anleitung zum Erstellen einer eigenen Schutzmaske", erklärt Johanna Mikl-Leitner. Man solle, so die Landeshauptfrau, aber auch die Nächsten oder an die Nachbarn denken - und gleich eine Schutzmaske für diese mitproduzieren. 

Anleitungen zum Selbermachen finden sich - für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis - bei der Kultur.Region.Niederösterreich, beim NÖ Zivilschutzverband und beim Service Freiwillige, auf Homepages, Informationsblättern und Mitgliederbriefen. Auch viele heimische Kultur-Initiativen, Sportverbände, Umweltorganisationen oder soziale Einrichtungen helfen bei der Verbreitung und bei der Bewusstseinsbildung. Downloads und Videos sind unter www.service-freiwillige.at und www.noezsv.at verfügbar. 

"So zeigen wir in Niederösterreich unseren Zusammenhalt auch in herausfordernden Zeiten“, so die Initiatorin.