Mikl-Leitner und Niessl bekräftigen gemeinsame Linie. Mikl-Leitner und Niessl bekräftigen auch künftig eine gemeinsame Linie.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 15. August 2017 (00:30)
NLK/Reinberger
Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) beim Treffen in St. Pölten.

Neue Initiativen für Projekte über erneuerbare Energie, der Ausbau der 3. Piste am Flughafen Schwechat, mehr Betriebe für die „Vienna Region“ und der öffentliche Verkehr. Das waren die Hauptthemen beim Treffen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit ihrem burgenländischen Amtskollegen Hans Niessl (SPÖ) – dem letzten noch offenen Treffen von Mikl-Leitner mit einem Landeshauptmann der Nachbarbundesländer.

Dabei wurden die gute Zusammenarbeit vertieft und gemeinsame Standpunkte festgelegt. So wollen beide beim 2020 auslaufenden Verkehrsdienstvertrag über die Planung hinaus ein Mitspracherecht: „Wir wollen keine Zentralisierung. Das Mitspracherecht der Länder soll weiter sehr ausgeprägt sein“, so Mikl-Leitner. Auch die vom Innenministerium angekündigten verstärkten Grenzkontrollen werden von Mikl-Leitner und von Niessl begrüßt.

„Sie baut bestes NÖ, das es je gab, weiter aus“

Wie umtriebig die neue Landeshauptfrau in ihren ersten 100 Tagen im Land unterwegs war, hat ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner zuletzt in Zahlen gefasst. Sie hat in dieser Zeit 180 Gemeinden besucht, über 600 Gemeindeprojekte koordiniert und neben den Gesprächen mit den Landeshauptleuten ihre Netzwerke im In- und Ausland genützt. „Sie baut das beste Niederösterreich, das es je gab, noch weiter aus“, so Ebner. Platz eins bei der Kaufkraft, Platz zwei bei der Sicherheit und die niedrigste Armutsgefährdung bundesweit würden das beweisen.