Wölfe: Waldhäusl will Entnahme von Tieren aus Ausland. Wölfe sollen laut dem niederösterreichischen Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) am Truppenübungsplatz Allentsteig leben dürfen. Aber er fordert die Entnahme von Tieren aus Deutschland oder Polen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 17. September 2018 (15:35)
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FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl
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"Nur: Laut Wolfsexperten Dr. (Georg, Anm.) Rauer kommen fast alle Tiere, die in unserem Land derzeit Schaden anrichten, aus Deutschland bzw. Polen. Diese sollen entnommen werden dürfen!", teilte Waldhäusl am Montag in einer Aussendung mit.

"Fakt ist, dass wir mit den Tieren leben lernen müssen. Die Menschen werden sich mit diesem Gedanken anfreunden müssen, die Sicherheit der Niederösterreicher muss jedoch im Vordergrund stehen", betonte der für Tierschutz zuständige Landesrat.

In Allentsteig hat sich ein Rudel angesiedelt. Wölfe sollen demnach am Truppenübungsplatz kontrolliert leben dürfen, deren Entwicklung soll wissenschaftlich begleitet werden. "Die wenigen, die sich vom Rudel loslösen und das Gelände des Truppenübungsplatzes verlassen, sollen ebenfalls entnommen werden dürfen", sagte der Freiheitliche.

LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) hat vor wenigen Tagen eine Änderung des Jagdgesetzes vorgestellt. Diese soll eine raschere Entnahme von Problemwölfen ermöglichen. Die Novelle soll am Donnerstag im Landtag beschlossen werden.