Jetzt sind die Landsleute gefragt: Wie soll NÖ 2030 aussehen?

Landesregierung gab Erarbeitung einer Strategie für das Bundesland in Auftrag. In den kommenden Wochen flattern dazu Fragebögen in alle 800.000 Haushalte. Bürger sollen beantworten, was sie an NÖ schätzen und wo das Land noch besser werden sollte. Ausgewertet werden die Antworten von Politikwissenschaftler Peter Filzmaier.

Aktualisiert am 19. Oktober 2021 | 13:47
Landesstrategie - Jetzt sind die Landsleute gefragt: Wie soll NÖ 2030 aussehen?
Foto: NLK/Filzwieser

Wie und wohin soll sich Niederösterreich bis 2030 entwickeln? Diese Frage stellt sich die Landesregierung. Um eine Antwort darauf zu finden, erteilten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), ihr Stellvertreter Franz Schnabl (SPÖ) und Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) den Startschuss für einen dreistufigen Prozess, der bis Herbst 2022 abgeschlossen sein soll. Ein Teil davon ist die Haushaltsbefragung, die jetzt startet.

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Dieser Fragebogen soll in den kommenden Wochen alle NÖ-Haushalte erreichen.
NÖN

Alle 800.000 Haushalte in Niederösterreich werden, laut Projektleiter Politikwissenschaftler Peter Filzmaier, in den kommenden zwei Wochen einen Fragebogen erhalten. Auf einer A3-Seite sollen sie ihre Meinung zum Leben in Niederösterreich, wichtigen Zukunftsbereichen und Notwendigkeiten für ein gutes Leben in der Zukunft mitteilen. Zusätzlich dazu wird eine repräsentative Studie durchgeführt. Darin sollen alle Bevölkerungsgruppen und Teile Niederösterreichs ausgeglichen berücksichtigt werden. Außerdem wird auch eine Schüler-Befragung gemacht, um einen Einblick in die  Anliegen der Jungen zu erhalten.

Ergebnisse werden im Herbst 2022 präsentiert

Die anderen beiden Säulen zur Findung der Landesstrategie 2030 sind Gespräche mit Opinion Leaders und die Durchsicht bereits durchgeführter Forschung zum Thema Niederösterreich. Ergebnisse werden, laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, im Herbst 2022 präsentiert. 

"NÖ soll 2030 beste Region Europas sein"

Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte, dass man sich bewusst dafür entschieden habe, alle politischen Parteien und Experten einzubeziehen, um ein Bild von den Anliegen und Bedürfnissen der Zukunft zu erhalten. Waldhäusl sieht das auch als Chance für die Bevölkerung, die eigene Meinung einzubringen. Schnabl hat das Ziel hoch gesetzt: "Niederösterreich soll 2030 die beste Region Europas sein."