Landbauer fordert Fachkräfte-Offensive in Gastronomie. FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer kritisiert die ÖVP dafür, dass diese sich statt auf Ausbildung der Jugend auf Zuwanderung konzentriert hat. Die Gastronomie leide darunter.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 17. September 2019 (12:10)
Teresa Sturm
Udo Landbauer will eine Fachkräfteoffensive, um das Wirtesterben einzudämmen.

In der Landtagsvorschau kritisierte FPÖ-Landesparteiobmann gf. Klubobmann Udo Landbauer vor allem die ÖVP. „Wenn die ÖVP schon über Wirtschaft sprechen will, muss auch über die heimische Gastronomie debattiert werden“, so Landbauer. Er fordert eine Fachkräfteoffensive. Die ÖVP habe hier statt auf die Ausbildung der Jugend auf Zuwanderung gesetzt.

Für Landbauer zählt Bürgerwille

Auch zum Fall der muslimischen Familie, die in der Gemeinde Weikendorf, Bezirk Gänserndorf, ein Grundstück kaufen wollte, äußerte sich der Parteiobmann. „Bereits damals hat der Bürgermeister klar Stellung bezogen. Unter anderem mit dem Verweis darauf, dass die Genehmigungsvoraussetzungen gemäß §19 NÖ Grundverkehrsgesetz schlichtweg nicht erfüllt waren“, berichtet Landbauer.

„Der Behörde waren die Einwände des Bürgermeisters, die nicht erfüllten gesetzlichen Voraussetzungen und das Stimmungsbild in der Bevölkerung sichtlich egal und entschied mit Biegen und Brechen gegen die Interessen der Landsleute“, kritisiert Landbauer. Die Beschwerde vom Gemeinderat beim Landesverwaltungsgericht hält er für einen richtigen Schritt. "Für mich zählen hier der Bürgerwille und Rechtsstaatlichkeit“, so Landbauer.

FP NÖ gegen „Neudorf im Weinviertel“

Das Thema Gemeinde-Namensänderung Landbauer sprach ebenso an. Die Bewohner von Neudorf bei Staatz hätten sich mehrheitliche dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde weiterhin so heißen soll.

„Der Gemeinderat hat jedoch auf Drängen der ÖVP eine Wahlbeteiligung von 78 Prozent als Voraussetzung für die Umsetzung des Volksentscheides eingezogen“, so Landbauer. Er nennt es eine "bodenlose Sauerei", wie die ÖVP mit den Bürgern hier umgeht. Seitens der FP NÖ wird es im Landtag keine Zustimmung für die Namensänderung zu „Neudorf im Weinviertel“ geben.